Wissenswertes v. Haubentaucher :
Die Gestalt der Haubentaucher wirkt über Wasser sehr tolpatschig. Was wir nicht sehen können ist, wie flink und wendig sie unter Wasser sind. Sie sind sehr gut für das Tauchen ausgerüstet, haben einen stromlinienförmigen Körper und sehr weit hinten angesetzte Beine.
Sie sind in Besitz von Schwimmlappen und einem sehr spitzen, langen Schnabel.
Hier ist deutlich erkennbar, das sich das Pärchen beim Ausbrüten ihrer Eier abwechselt. Auch bei der Aufzucht beteiligen sich beide ♀♂ Elternteile.
Hauptmerkmal bei Vögeln sind die Federn. Sie dienen nicht nur zum Fliegen, nein sie schützen vor Kälte, sind zur Tarnung und vor allem sind sie für das Balzverhalten da.
So haben sie auch verschiedene Federtypen. Daunenfedern liegen dicht an der Haut, und ihre Aufgabe ist es Luft einzuschließen und somit für Wärme zu sorgen.
Haubentaucher haben einen bestimmten Kopfschmuck (Federhaube). Dieser Schmuck wird bei der Balz besonders geschüttelt und somit besonders hervorgehoben. Diesen Schmuck verlieren sie im Herbst und wechseln zum Schlichtkleid.
Hier zur Entdeckung meiner Motive :
Erst war ich Ende Mai 2024 am Heiligen See in Potsdam. Das Nest war gut zu beobachten, ich habe mir gute Aufnahmen versprochen.
Als ich nach zwei Tagen wieder kam, hatte sich die Situation verändert. Das Nest wurde wahrscheinlich durch eine Windböe weggetrieben. Ich musste meinen Beobachtungsort verlassen.
Das Nest der Lappentaucher konnte ich zwar sehen, aber es war zu weit weg. So bin ich nach Berlin Spandau zur Scharfen Lanke gefahren und habe diese Vogelaufnahmen machen können, die ich in fünf Teilen Präsentieren möchte.
Die Geschichte geht dramatisch und Hoffnungsvoll weiter. Bleib dran!
Diese Haubentaucher Beobachtung habe ich in fünf Teile geschrieben. Siehe Link ! Diese sind immer grün geschrieben.
Haubentaucher-Pärchen; Folge 2; 08.06.24
Link: Vogel des Jahres 2001 – NABU
Technik : Canon EOS 90D / 400 mm / ƒ 9,0 / 1/1250 / ISO 800 / Stativ
Bearbeitung : Adobe Lightroom Classic ; Grundeinstellungen
Bild (inkl. Startbild): © Wolfgang Wormuth







